Marie Noel - Girl just being herself.

 

Letzte Woche habe ich ein paar Fotos von meiner wunderbaren FRESH-Kollegin Marie geknipst.

Neben der Tätigkeit als Redakteurin, studiert sie Schauspiel und ich hatte auch schon die Gelegenheit ihr Talent live beim Stück "Nach dem Regen" im Theater-Center-Forum zu sehen. Ihr Können blieb nicht lange versteckt und so kam es, dass sie Anfang seit diesen Jahres von Alaimo Actors gemanagt wird. Hier könnt ihr euch ihre Page und Showreel anschauen! 🎥

 

You Go Girl! 💪🏾💜

Mehr von Marie gibt es hier zu sehen: Instagram / Fresh Artikel

 

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Buch: Ta-Nehisi Coates „Between The World And Me“

Ein ehrlicher Brief eines Schwarzen Mannes an seinen Sohn und wie er damit jeden Leser inspirieren kann.

“Here is what I would like for you to know: In America, it is traditional to destroy the black body—it is heritage.”

Das erste Mal hörte ich von Ta-Nehisi Coates, als ich durch Zufall auf einen seiner Artikel im ‚Atlantic‘ stieß. Er handelte davon, dass eine eher hellhäutige Zoe Saldana die dunkelhäutige Nina Simone spielen soll und für diese Rolle dunkler geschminkt wird (Blackface?). Coates ging der Frage nach inwiefern das “Cultural Appropria- tion“ ist. Er weckte recht schnell mein Interesse, so dass ich mir auch seine anderen Artikel über Politik und Kultur vornahm.

Diesen Sommer las ich dann sein Buch „Between The World And Me“. Es ist ein Brief an seinen 15-jährigen Sohn. Coates beschreibt seine Kindheit und sein Leben als Schwarzer Mann in den USA und die Probleme, die damit einhergehen. Er möchte seinen Sohn so auf sein eigenes Leben vorbereiten.

I would not have you descend into your own dream. I would have you be a conscious citizen of this terrible and beautiful world. (…) You are growing into consciousness, and my wish for you is that you feel no need to constrict yourself to make other people comfortable.

Geboren und aufgewachsen ist er in den Ghettos von Baltimore (Maryland) und musste schon früh lernen, dass es für ihn keinen Ort gab, an dem er sicher war. Überfälle und Mord waren in den Ghettos immer allgegenwärtig, und er lebte immer in der Angst eines Tages nach der Schule nicht mehr nach Hause zu kommen.

Auch heute gehört Baltimore noch zu den zehn gefährlichsten Städten der USA und auch die Polizeigewalt ist hier deutlich zu spüren. Selbst das Justizministerium erkennt, dass Schwarze systematisch schlechter behandelt, diskriminiert, grundlos angehalten und für kleine Delikte härter bestraft werden, als Weiße.

Coates stellte also früh fest, dass er diesen Kampf alleine austragen muss. Seine Eltern (Ein Bibliothekar und früheres Black Panther Mitglied und eine Lehrerin) motivierten ihn schon in jungen Jahren viel zu lesen und zu lernen. Nach der High School ging er auf die Howard Universität in Washington DC, die auch als das „Mecca“ der Afroamerikaner bezeichnet wird. Sie gehört zu einer der Elite „HBCU’s“ (Historically Black Colleges/Univer- sities) und war für Coates ein Ort, an dem er sich endlich sicher fühlte. Hier fand er neues Wissen, Freunde, Liebe und Menschen, die ihn verstanden. Nach 5 Jahren Studium brach er dieses ab, um sich voll und ganz dem Journalismus zu widmen.

 

Ta-Nehisi Coates hofft seinen Sohn Samori mit diesem Buch aufklären und helfen zu können.
Er erzählt von dem Tag, als die Familie 2014 von Eric Garners brutalen Tod durch einen Polizisten erfuhr: Samori ist in sein Zimmer gegangen und hat geweint. In diesem Moment ist Coates klargeworden, dass er seinen Sohn auf sein weiteres Leben als Schwarzen Mann in dieser Gesellschaft vorbereiten muss.

“All my life I’d heard people tell their black boys and black girls to “be twice as good,”which is to say “accept half as much.” 

Nicht nur sein Sohn, sondern jeder Leser (ob Schwarz oder weiß) kann von Coates lernen. Oft erinnerten mich die Dinge, die er sagt an Worte meines eigenen Vaters, der aus Mississippi stammt und als junger Mann nach Deutschland kam. Er versuchte mich auf ein Leben als (Halb-)Schwarze vorzubereiten, und erzählte mir Geschichten aus seiner Kindheit und Jugendjahren – und den Konflikten, sowohl mit dem Gesetz als auch mit der Polizei, in die er geraten war.

Er sagte mir, dass ich unter Umständen härter für meinen Erfolg arbeiten muss und dass ich im Laufe meines Lebens ziemlich sicher auch mit Rassismus konfrontiert werde. Je älter ich werde, desto mehr verstehe ich seine Worte. Und mir ist mittlerweile auch klar, warum mein Vater nie nach Amerika zurückging und wollte, dass ich in Deutschland aufwachse.

„Between the World and Me“ – eine klare Leseempfehlung für jeden, der mehr über den Rassenkampf, die Polizeigewalt und das politische System in den USA erfahren möchte. Gerade in Anbetracht der derzeitigen Ereignisse muss man mit der harten Realität konfrontiert werden, um zu verstehen was in diesem Land wirklich falsch läuft.

#BlackGirlMagic in der Modewelt

Foto: @heriethpaul(Instagram) v.l.n.r: Jourdana Phillips, Herieth Paul, Maria Borges
Foto: @heriethpaul(Instagram) v.l.n.r: Jourdana Phillips, Herieth Paul, Maria Borges

Nachdem die Macher in den vergangen Jahren oft mit dem Vorwurf konfrontiert waren, zu wenig Vielfalt bei der Auswahl der Models zu bieten, glänzte die Victoria’s Secret Fashion Show dieses Jahr mit wunderschönen Frauen verschiedenster Herkunft. Aber nicht nur dort gab es 2016 #BlackGirlMagic…

 

Die Show bricht mit vier asiatischen und acht Schwarzen Models einen Rekord und ist die vielseitigste bisher. Wir würden uns wünschen, dass andere Designer sich hier ein Beispiel nehmen und in Zukunft Models unterschiedlichster Ethnien casten, um für mehr Diversität zu sorgen.

 

Drei der schwarzen Models verzichteten sogar auf Weaves, Wigs oder Extensions und rockten ihr natürliches Haar. Nach Jahren der Unterdrückung und Anpassung Schwarzer Frauen an den Mainstream in der Modebranche, ist es wichtig, diese nicht mehr hinter europäischen Frisuren und Styles zu verstecken.

 

Nicht vergessen darf man dabei, dass Models jungen Frauen und Teenagern gegenüber eine Vorbild-Funktion ausüben. Black Girls vor den Bildschirmen haben nun Frauenbilder mit denen sie sich identifizieren und zu denen sie aufblicken können.

 

Ein weiteres Model welches derzeit für mehr Diversität im Modebusiness kämpft, ist Deddeh Howard. Gemeinsam mit dem Fotografen Raffael Dickreuter arbeitete sie an der Fotoserie „Black Mirror“, in der sie berühmte Fashionshoots nachstellte, die im Original nur weiße Models zeigten.

 

Ihre Motivation: „Growing up in Africa, I knew nothing about Black and White, we’re all equal, it was United we stand! At least that’s what my parents thought me and that’s what I believe in. I believe we can be whoever we want to be, so don’t let anyone tell you’re not what you want to be. If they can do it! So can you. It’s about time we stand up together… Dream and Believe. I’m personally fighting for more diversity especially more black models to be seen on billboards, movies, TV commercials, advertisements etc for us all. #blackmirror.“ (Quelle: https://www.instagram.com/secretofdd)

 

Ob Kendall Jenner, Gisele Bündchen oder Gigi Hamid, die Bilder zeigen, dass auch ein schwarzes Modell eine ideale Kandidatin für die Kampagnen gewesen wäre.

Fotos: Raffaelphoto.com

1. Artikel bei FRESH - Musik-Tipp: Alicia Keys: “Here”

Die Queen of R&B ist zurück. Gerade sind wir über das Solange Album hinweg, da kommt schon die nächste Powerfrau um die Ecke und überwältigt die Welt mit einem herausragenden Album.

 

 

Produziert von ihrem Ehemann Swiss Beatz glänzt Alicia auf “HERE” mit ihrer atemberaubenden Stimme, souligen Beats und ehrlichen Texten. Das Album ist eine Ode an ihre Heimatstadt New York, an ihre Familie und an die Liebe. Die Lyrics sind rau, verletzlich, mal aggressiv, mal zart.

 

 

Im Mai hat sich Alicia dazu entschieden kein Make-Up mehr zu tragen und zeigt ihr natürliches Haar. Einen Schritt, den viele Frauen noch nicht wagen. Alicia erntete Applaus und Kritik zugleich für ihren Beauty-Boycott. Sie möchte sich nicht länger von Schönheitsidealen ihr Leben bestimmen lassen und ihr war schnell klar, dass sie dieses Thema auf ihrem Album behandeln möchte.

 

 

“Before I started my new album, I wrote a list of all the things that I was sick of. And one was how much women are brainwashed into feeling like we have to be skinny, or sexy, or desirable, or per- fect. One of the many things I was tired of was the constant judgment of women.”, sagt sie in einem Interview.

 

 

Meine Lieblingstracks

Pawn it all / Nr. 3
Voller Power singt Alicia in dieser soul-lastigen Gospelballade über die Kraft von Liebe und Hoffnung und dass sie bereit ist dafür alles andere loszulassen. “I would pawn you my watch, I would pawn you my chain, I would pawn you this golden diamond ring, Cause I need it so bad, I would give you everything, just so I could start my life over again.”

 

Work on it / Nr. 10
Die Ballade ist eine Liebeserklärung an ihren Ehemann. Gemeinsam können sie alle Schwierigkeiten meistern und ihre Liebe wird dadurch nur noch stärker. “Some days are hard, There ain’t no easy way, No matter how we try, Nobody is perfect, But if we just love each other through it all, Baby that makes it worth it.”

 

Girl can’t be herself / Nr. 12
Die Hymne zu ihrer No-Make-Up-Bewegung soll allen Frauen zeigen, dass wir keinen unrealischtischen Idealen nachjagen müssen um schön zu sein. “When a girl can’t be herself no more, I just wanna cry, I just wanna cry for the world (…) I’m so secure with insecurities. Why is being unique such an impurity?”

 

Fazit

Nicht viele Musiker schaffen es nur durch ihre Musik zu beeindrucken. Alicia Keys braucht keine auffälligen Outfits, aufwendige Videos oder extravagante Shows. Sie ist in der Lage nur mit ihrer Stimme und ihrem Talent das Herz des Hörers zu erobern. Danke dafür Alicia!

ADIDAS ZNE Kollektion - Find Focus w/ Cocoxocherie

Gestern hatte ich die Gelegenheit ein paar Bilder für die neue Adidas Athletics ZNE Kollektion zu schießen.

Im Fokus steht die Konzentration, und genau das spiegelt sich auch in dem modernen, minimalistischen Design der Kleidung wieder.

Die atmungsaktiven und leichten Stoffe sorgen für einen ultimativen Tragekomfort und sollen Körper und Geist in Einklang bringen.

 

Tausend Dank an die wundervolle COCOXOCHERIE! Follow herBlog / Instagram / Facebook

 

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Berlin, du bist so wunderbar.

Wenn einer deiner Freunde schonmal ein Praktikum in Berlin macht, muss man das ausnutzen und da mal hinfahren (oder auch zweimal).

 

Neben dem Abklappern der altbekannten Touristenplätze, haben wir die Wochenenden damit verbracht super viel und billig zu essen und feiern zu gehen um dann nach 3 Stunden zu merken, dass man eigentlich keine Lust hat und viel lieber im Bett chillen will.

 

Danke an Angry Chicken & City Chicken, ich werde eure knusprigen Hühnchen für immer in meinem Herzen behalten.

Und ganz viel Liebe für Julia, Pascal und Bailey für die wundervolle Zeit.


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